LEBENDIGKEIT IN KÜRZE – SPIEGEL DER WELT

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Alles, was das Herz bewegt, ist wahr, ist wichtig, will gehört werden – findet seinen Weg.

Das Anliegen dieses Blog’s ist es, in Versform – dem Leben – mit Respekt, Achtung, freudig, mit aller Ernsthaftigkeit und mit einer guten Portion Humor zu begegnen.

So vielfältig wie das Leben, sollen die Beiträge sein.

Unter Berücksichtigung des Urheberrechtes kann jeder mitgestalten – die Veröffentlichung der Beiträge behalte ich mir vor.

Die Idee konnte ich vor Jahren mit der Gemeindebücherei Westoverledingen in Gang setzen. Jetzt führe ich den Blog privat weiter. So werden Sie/ werdet Ihr an dieser Stelle noch alte Beiträge finden. Einige habe ich bereits entfernt. Bitte wenden Sie sich/ wendet Euch an mich – wenn ich Ihren/ Deinen Beitrag aus dem Blog nehmen soll. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt, werde ich dies tun.

Ich freue mich aufrichtig, dass die Idee wieder Fahrt aufnimmt und Menschen in’s Gespräch kommen…

Veronika Dommer
email: dommerveronika@gmail.com

NEUIGKEITEN

SOWIESO

Glaub‘ an dich!,
du hast dein Leben
so gelebt, wie du’s gelernt!

Nie hast du dich aufgegeben,
auch wenn manches weit entfernt.

Bist dir immer treu gegeblieben,
Grundkern ist ’ne wahre Pracht,
manche mögen dich nicht lieben,
nun das Leben ist nicht zach.

Glaub an dich –
auch auf der Strecke
wo Begleitung macht sich rar,
glaub an dich, du freche Jette,
Herz und Schnauze –
wunderbar.

Dommer Mai 2019




ZUFALLSGEDICHT/-GESCHICHTE

Weihnachtsglocken

Es gibt auch ernsthafte Sachen von mir:

O Winterwaldnacht, stumm und hehr,

mit deinen eisumglänzten Zweigen,

lautlos und pfadlos, schneelastschwer, –

wie ist das groß, dein stolzes Schweigen!


Es blinkt der Vollmond klar und kalt;

in tausend funkelharten Ketten

sind fest geschmiedet Berg und Wald,

nichts kann von diesem Bann erretten.


Der Vogel fällt, das Wild bricht ein,

der Quell erstarrt, die Fichten beben;

so ringt den großen Kampf ums Sein

ein tausendfaches banges Leben.


Doch in den Dörfern traut und sacht,

da läuten heut’ zur Welt hinieden

die Weihnachtsglocken durch die Nacht

ihr Wunderlied – vom ew’gen Frieden.


Karl Stieler (1842 – 1885)

Anm.: Wir danken für diesen Beitrag, der
die Vielfalt dieser Seite mit bildlich starken
und einfühlsamen Worten ergänzt.