Archiv des Autors: Veronika Dommer

Tagesgedicht

31. August 2021

Der Sommer trägt sein Abendkleid,
prachtvoll,
warm
und schön.

Der Wind streicht durch das trockne Laub

und dieser Ton zeigt an,

ein Sommer geht dahin.

Doch heute ist es wunderbar –
ein Kleid zum Sommerball.

Wir sind dabei und mittendrin –
das Leben ist doch schön.

V.Dommer 31.08.2021

Zeremonie

Ob in der Familie, mit Freunden oder Arbeitskollegen – unser Leben enthällt viele Zeremonien.
Ein kleines Gedicht soll helfen, uns unserem Alltag bewußter zu nähern, ihn anders
wahr-zu-nehmen.
Mir ist klar geworden, wie wichtig diese Zeremonien sind.


Zeremonie
Pflock in der Zeit –
Verlässlicher Punkt –
Gemeinsames Handeln
und Treffen zur Stund‘.

Austausch von Leben –
Gewissheit im SEIN –
Bestätigung wieder,
lebendiger Rain -.

Vertrauen in’s Heute
und Zuversicht.
Menschliche Herzen
und etwas Pflicht.

V.Dommer 18.08.2021

Tagesgedicht

Montag Morgen – Flutgedanken

die Erde dreht sich stundenlang
die Menschen bangen
wo geht’s lang
und and’re suchen ihren Ort
fort nur fort

Doch halt!
Wohin?

es gibt ihn nicht, den Friedenshort

solange Menschen gierig sind
und jeder nur für sich einsteht
geht Krieg voran
in dieser Welt…

Ob Erde sich dann noch gesellt?

veronika dommer 19. Juli 2021

Tagesgedicht

Sonntag
Durch Schleier dringt das Sonnenlicht –
ein leichter Wind die Haut anspricht,
verwaschener Himmel über uns …
und Wolken – …

mit des Wasser’s Dunst
von Flüsschen, die zu Strömen wurden

und rissen alles Leben fort!

Wir sitzen hier –
und uns’re Welt,
ist immer noch ein heiler Ort!?

Gemachtes Elend, gemachtes Leid
durch Menschenhand zu Menschenleid!!!

18.07.2021 V. Dommer

there will be time

Es kommt die Zeit –
da ist das Lachen in der Welt –
und Krieg ist Krieg gewesen!

Es kommt die Zeit,
da ist der Mensch ein Mensch –
all‘ überall‘ –
und nicht der Feind gewesen.

Es kommt die Zeit,
da ist der Nachbar – Freund,

und jung und alt – sind ein’s,
weil alt, einst jung,
genau wie du –
einst alt sein wirst,
in einer Zeit –
da Lachen hell erklingt
und jeden anspricht,
der da weint –

sind wir doch MENSCHEN
in der Zeit.

Juli 2018
Veronika Dommer

Ja – Augen auf

Ja.
Unser Leben wird sich verändern.
Keiner hat das ahnen können!
Und manche wollen es immer noch nicht wahr haben.

Ja.
Unser Lebensstandard wird sich ändern.
Für die, die eh nicht viel haben, wird die Wirkung
äußerst schmerzhaft sein.
Und für die, die andere Verluste hinnehmen müssen,
ist es und wird es ein dorniger Weg sein.

Ja.
Es ist jedoch auch die Chance sich besser kennen
zu lernen und in Solidarität zu üben.
Üben heißt: nicht perfekt sein, sondern wirklich üben!

Ja.
Wir sind kreativ und können zum Wohle vieler, unsere
Anlagen entdecken.
Nur Mut!

Veronika Dommer
21.03.2020 – Der Frühling zieht ein und wir dürfen die
schönen Seiten der Natür erspüren.

Wie lang ist ein Tag,
wie lang eine Nacht?

Wie flüchtig sind:
FREUDE,
LIEBE und
SCHMERZ?

LEBEN IST JETZT:
HOFFNUNG,
ZUVERSICHT,
LIEBE und
GLAUBE,
VERTRAUEN
zur Welt.