Umwelt

Die Umwelt 
braucht den Menschen nicht!
Sie lacht ihm dreist
in sein Gesicht:
Zerstörst du das,
was du so brauchst -
weil Gier und Neid
nimmt seinen Lauf -
dann -
Mensch -
tust du mir gar nicht leid!

Ich brauch dich nicht -
bald ist's soweit!


Veronika Dommer Juni 2019

Natur

Natur - kennt Grenzen nicht, 
sie ist ganz flugs,
Was keiner denkt -
da -
wo Grenze Menschen hemmt.

Natur - sie breitet sich und
wächst sich aus.

DIE ERDE IST IHR GANZES HAUS!
Veronika Dommer Juni 2019

Zwischenwelt

Im Raum
von Ziel und Wollen
vom Jetzt und Ewigkeit –
– steht, WAS?
DU

Du, mit dir –
mit deiner Welt –

und wenn du mutig bist,
dann schaust du hin!
Und nimmst dich mit –
in diesen Tag.

Du gehst und lebst
so
Schritt für Schritt
und fest –

kein Sturm dich brechen mag!

Veronika Dommer Juni 2019

Pfingstmelodie

Noten der Jugend,
Musik die betört –
schon immer und ewig
von allen gehört –
sie leben, die geben,
sie achten den Wert
und schwingen im Leichten –
nichts, was beschwert,
denn –
künstlich das Schwere
herniederdrückt.

Und Trauer im Leichten –
das macht so entrückt.
Die Seele kann schwelgen
und Hoffnung ist da –
im leichten Tanze –
als die Note gebar.

Veronika Dommer 2018

PUZZLE

Eines fehlt immer
ein Stück vom Glück,
der Frieden im Zimmer,
wenn Ärger ist,
die Wärme des Lebens,
in mancher Zeit,
der kleine Spalt
zur Seeligkeit.

Und jeder –
mit seiner besonderen Art,
sehnt dieses Puzzle
zum Ganzen –
Privat –
und auch sonst…

Doch kriegen wir’s hin?
Das Puzzle des Lebens,
das Puzzle der Welt,
ganz viele Kleine –
im Großen –
so ist unsre Welt.

Veronika Dommer 30.06.2018

Eilig voran

In Eile
kommen wir voran
ja!, – wohl getan.

Nur schemenhaft,
was wir grad sah’n,
das Leben muss stets
vorwärts geh’n -!

Doch!? – ,
hast du diesen Mensch
geseh’n?
Er schafft es nicht mehr
ganz so schnell,
die Kraft ist weg –
und weil er nicht mehr folgen kann,
– siehst du ihn dann
als Mensch noch an?

Beschwert er dich –
im Vorwärtseilen –
willst du ihn dann
noch länger weilen?

Das Ende hat Geduld.
Es eilt nicht hin
und eilt nicht her –
ist einfach da…

Veronika Dommer Mai 2019

Maimorgen

Der kühle Atem ist dahin,
der milde wärmt die Haut.
Das Grün streckt nach der Sonne sich,
und Frohsinn aufgebaut
teilt leicht ein Schmetterling die Luft,
er hebt die Seele auf.

Ein Vogelpaar tanzt in den Mai,
der Himmel schenkt sein Blau,
der Erde und –
dem Augenblick —-
lässt staunen uns, —
vertrau‘ –
dem leichten Schwung,
dem Maiengrün,
ja – tanz doch einfach mit,
nimm‘ deine Seele an die Hand,
so lebst du Schritt für Schritt.

Dommer Mai 2019

FRAGEN

Wo ist unser Mut geblieben,
Wo der Jugend stolzer Klang?

Wo ist das, was wir so lieben?

Wo ist aufrecht unser Gang?

Sind wir durch ein Sieb getrieben?

Sind getrennt von unsrer Zeit?!

Was ist von dem Lied geblieben
und dem Lachen weit und breit?

Dommer Mai 2019

SOWIESO

Glaub‘ an dich!,
du hast dein Leben
so gelebt, wie du’s gelernt!

Nie hast du dich aufgegeben,
auch wenn manches weit entfernt.

Bist dir immer treu gegeblieben,
Grundkern ist ’ne wahre Pracht,
manche mögen dich nicht lieben,
nun das Leben ist nicht zach.

Glaub an dich –
auch auf der Strecke
wo Begleitung macht sich rar,
glaub an dich, du freche Jette,
Herz und Schnauze –
wunderbar.

Dommer Mai 2019

PUNKT – MITTE

Man kann nicht
immer –
in der Mitte sein!
Mal geht man links –
und mal auch rechts –
mal über
und mal unterm Punkt –
das ist so gar nicht schlecht.

Denn nur so gänzlich mittig sein,
ist taub –
ganz ohne Schwung –
und reduziert uns ganz und gar
auf diesen kleinen
Punkt!

Veronika Dommer März 2019