Archiv der Kategorie: Kalender im Advent 2016

O Winterwaldnacht, stumm und hehr,
mit deinen eisumglänzten Zweigen,

lautlos und pfadlos, schneelastschwer, –

wie ist das groß, dein stolzes Schweigen!


Es blinkt der Vollmond klar und kalt;

in tausend funkelharten Ketten

sind fest geschmiedet Berg und Wald,

nichts kann von diesem Bann erretten.


Der Vogel fällt, das Wild bricht ein,

der Quell erstarrt, die Fichten beben;

so ringt den großen Kampf ums Sein

ein tausendfaches banges Leben.


Doch in den Dörfern traut und sacht,

da läuten heut’ zur Welt hinieden

die Weihnachtsglocken durch die Nacht

ihr Wunderlied – vom ew’gen Frieden.


Karl Stieler (1842 – 1885)

Ein Kind

Ein Kind: Neun Monate voller Vorfreude, Erwartung, Angst vor der Geburt, Sorgen – ob es gesund zur Welt kommen wird.
Neun Monate lang stellt sich der Körper einer Frau ein und um.
Neun Monate lebt der Partner diese Situation mit.
Neun Monate, am Ende wird es beschwerlich. Der Alltag fragt nicht danach.
Familie, Geschwister freuen sich, sind manchmal knatschig, weil sich etwas verändert.

Nach all dieser Zeit wird ein Kind geboren. Alles vergessen. Aller Schmerz. Alles, alles…
Ein neues Leben liegt im Schoß. Ein Wunder.

Maria und Josef. Voller Sorgen?!
Was haben sie damals erfahren und erduldet?! Gedacht, gefühlt…?
Als das Kind in der Krippe lag, war alles, alles nicht mehr wichtig.
Es war ein einziges strahlen, zärtliches Streicheln und Schauen.
Ja.!!! Wir können uns auf den Heiligen Abend freuen.

Weihnachtliche Gassen

Es ist tatsächlich schwer, bei all dem schmerzlichen Geschehen in dieser Welt, an das Weihnachtsfest zu denken. Und gerade das ist doch die frohe Botschaft. Ein Kind geboren, für uns Menschen, schon vor tausenden von Jahren. Wir müssen an den Frieden in der Welt glauben,  immer wieder diesen Wunsch klar und deutlich aussprechen. Weiterlesen

Weihnachtsbaum

Der Weihnachtsbaum kennt viele Meinungen. Rund – um den auf unterschiedlichste Art geschmückten Baum — gibt es Traditionen. Mit echten oder mit elektrischen Kerzen versehen, spielt oft keine Rolle, wenn Kinder die Pracht am Weihnachtsabend bestaunen können. Es ist ein Erlebnis, dass gleichzeitig alt und immer wieder neu empfunden wird. Ein Wunder an Farben, Leuchten und kleinen Süßigkeiten. Staunen, wenn die Tür des Weihnachtszimmers geöffnet wird. Ein angenehmer Geruch der besonderen Art strömt in die Nasen, der kleinen und großen Leute. Weiterlesen

Adventsteller

Foto privat

 

Oft sind es die kleinen Dinge im Leben, die Freude machen. Dieser liebevoll angerichtete Adventsteller mit Obst und Brot, auch einer Süßigkeit, lässt das Auge und den Magen lachen.

Weiter unten habe ich heute ein wirklich leckeres Rezept aufgeschrieben, das einfach herzustellen ist.

Guten Apetitt!

Apfeltaler

Zutaten für den Mürbeteig:
250 g Mehl
1 Ei
125 g Margarine
65 g Zucker
Salz
1 Päckchen Vanillinhzucker
Alle Zutaten rasch, aber sehr gründlich untereinanderkneten und den Teig für mindestens 30 Minuten kalten stellen.

Zutaten für den Belag:
frische oder getrocknete Apfelringe
Marmelade
Ei
Milch

Getrocknete Apfelringe bitte etwas vorweichen.
Den Teig ausrollen. Bitte nicht ganz so dünn. Runde Plätzchen ausstechen. Auf ein Plätzchen den Apfelring legen, in die Mitte einen Marmeladentupfer geben. Mit dem anderen Plätzchen das belegte abdecken und die Ränder festdrücken.
Auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Plätzchen auf dem Blech mit Eiermilch bestreichen und bei Mittelhitze goldbraun backen.
Man kann die fertigen Apfeltaler noch mit Staubzucker oder Zuckerglasur überziehen.

Schmeckt wirklich gut.